NEUE WEGE FÜHREN ZUM ERFOLG

EARLY BRANDS INTERVIEW

Über Expeditionsgeist und Innovationsstärke im digitalen Zeitalter

Im Leadership Interview gibt unser Managing Director Alexander persönliche Einblicke, was EARLY BRANDS auszeichnet. Auf welche Weise Wertvolles in Expeditionen mit EARLY BRANDS entsteht. Und was ihm wichtig ist, damit wir auch in Zukunft für unsere Kunden einen Mehrwert schaffen. Dann mal Anzug aus und rein in die Expedition.

EARLY BRANDS Insights: EARLY BRANDS gibt es nun bereits seit mehr als 10 Jahren und unterstützt eine Vielzahl weltweit führender Markenunternehmen rund um Innovation und Technologie vorn dabei zu sein. Wie ist das ganze überhaupt entstanden?

Alexander: Klar klingt es erst einmal super fancy, wenn Deine Kollegen und Du bei vielen coolen Markenunternehmen und Marken von MARS über Jacobs Kaffee bis zu UniCredit und weiteren international Innovations- und Technologiethemen mitgestalten darfst. Aber so einfach war dieser Weg vom Start nicht und auch heute legen wir uns jeden Tag ins Zeug. Gleichzeitig ist es sehr erfüllend. Mit tollen Menschen, Leidenschaft und Durchhaltevermögen gelingt Anspruchsvolles wie Innovations- und Technologieerfolge. Und Erfolg kann sehr vielfältig sein – aus dem Blickwinkel von unseren Kunden, ihren Consumers, Technologiepartnern und vielen weiteren Playern in den spannenden Ecosystems, die wir mitgestalten und gemeinsam nach vorne rocken.

EARLY BRANDS Insights: Was hat Dich denn überhaupt 2006 dazu bewogen Deine Konzernkarriere auszusetzen und EARLY BRANDS quasi „auf der grünen Wiese“ allein und mit ein paar Freelancern from scratch aufzusetzen?

Alexander: Bei KRAFT Foods bzw. Kraft Jacobs Suchard hatte ich als sehr junger Mensch vom Start weg unternehmerische Verantwortung vom ersten Tag. Ich war gerade einmal 23 Jahre alt, hatte parallel meinen MBA in UK gemacht und nach kurzer Zeit wurde ich Abteilungsleiter. Mit P&L und Umsatzverantwortung für sehr coole Marken- und Innovationsportfolios wie Milka, Jacobs, Philadelphia oder auch Kraft. Der Spirit von Johann und Klaus Jacobs wurde Tag für Tag gelebt. Ich war mega stolz Teil dieser markenaffinen, unternehmerisch denkenden Community zu sein. Auch wenn dieser dann amerikanische Konzern super tough war. Habe mich super wohl gefühlt. Als ich das Management für europäische Getränkeinnovationen bekam, habe ich mich aus Interesse auch nach dem Job abends und am Wochenende sehr intensiv mit „Open Innovation“ und „Corporate Innovation Ventures“ beschäftigt.

EARLY BRANDS Insights: Was war denn der konkrete Impulse EARLY BRANDS 2006 zu starten?

Alexander: Wenn Du Dich tagtäglich mit Innovationen für den Konzern beschäftigst und gleichzeitig unternehmerisch denkst, dann willst Du Großes schneller voran rocken. Wir sind ja nicht auf die Welt gekommen, um Stage-Gate-Prozesse oder Limited Editions durch die Orga zu pipen. Außerdem war mir bereits 2005 klar: Multi-Milliarden Markenunternehmen haben nur eine Chance, wenn Sie sich öffnen, in größeren Initiativen über Marktgrenzen hinweg denken und sehr fette, fancy Innovation mit Technology Partner agil voranrocken. Mein Konzern KRAFT Foods war damals noch nicht soweit. Tolle Marken und gleichzeitig Investitionsdenken eher Richtung New Factory, Assets, Werbung anstelle Experimente mit Innovationspartnern aus aller Welt. Also habe ich alles Gesparte auf eine Karte gesetzt und EARLY BRANDS gegründet. In Beteiligungen und Patente investiert, ein paar eigene Technology Ventures für Konzerne gebaut. Auch ein Patent geschrieben und damit auf „Road Show“ um die ganze Welt geflogen….. bis der Treibstoff fast leer war. Die Menschen aus meinem Netzwerk waren noch nicht reif für agile Start-Up Kooperationen, offene Innovationen. Heute haben wir eine tolle weltweit vernetzte Tech Szene in der fast jeder gern unterwegs sein möchte. Und wenn Du fast auf Dich allein gestellt bist, aber auf Augenhöhe mit Konzernen Beteiligungsprojekte bewegst. Na ja, da brauchst Du Leidenschaft und Ausdauer.

Im Rückblick siehst Du nur das Gute, die tollen Erlebnisse und neuen Horizonte. Ein Expeditionserlebnis aus 2007: Ich fand es einfach cool, als ich mit ersten Tech Ventures im Gepäck mit SUV von PepsiCo in New York abgeholt und im Board Room vortanzen durfte. An Kunst und Kultur bin ich auch interessiert. Und PepsiCo hat wunderschöne Rodin Statuen im Garten. Das hat mich schon begeistert. Zu der Zeit war in New York im Oktober 2007 auch Fashion Week. Auf dem Foto seht Ihr wie jung ich damals war. Habe natürlich ein Selfie auf dem Empire State gemacht. Und für diesen EARLY BRANDS Insight 10 Jahre später gern wieder mitgebracht. Übrigens geht es auch bei erfolgreichen Innovations- und Technologieinitiativen stets darum, dass sie Menschen begeistern und marktrelevante Erlebnisse schaffen. Genau so begeistert wie ich nach wie vor von all diesen spannenden Erlebnissen von 2006 bis heute bin. Für und mit EARLY BRANDS.

Der PepsiCo New York Trip hat mich sehr inspiriert. NYC ist auch heute ein toller Hot Spot für Kreativität und tolle Marken. Und als David ist gerade heute mit Goliath gemeinsam sehr cooles möglich. Auch mit Blickwinkel auf EARLY BRANDS Business Set-Up. Damals hatte Coca-Cola Corporation gerade das Vitamin Water Start-Up Glaceau für fast 4 Mrd. US$ gekauft. Ich dachte mir: Für unsere Energy Start-Ups und Beteiligungsprojekte geht genau so die Post ab. Im Gegensatz zu Glaceau hatte ich aber nicht den Rapper 50 Cent am Start. Toll wie 50 Cent einen Mega Push als Influencer in sozialen Medien hatte. Oder als Kontrastprogramm: Wie langsam Entscheidungsprozesse auch auf Board Ebene der Konzerne waren. Als ich angekommen bin in Manhattan, da habe ich mich erst einmal mit Glaceau Vitamin Water eingedeckt. Sehr lecker und erfrischend. Ein paar Jahre später hatte Coca-Cola Glaceau auch nach Europa gebracht. Und mit meinem Durst nach Vitamin Water hatte ich zumindest etwas Micky Maus Kleines dazu beigetragen.

Auch habe ich einmal Dietrich Mateschitz von Red Bull als Weihnachtsgruß ein sehr fancy „Energy Drink Tech Venture“ geschickt. Ein Minimum Viable Product (MVP) fotografiert und gerahmt. Red Bull war damals schon viel weiter, ein Medien- und Entertainment Konzern mit Energy Drink. Auch wenn Dietrich Mateschitz nicht auf unsere coolen Ideen angesprungen ist, war auch dies wertvolle Inspiration und gehört zu EARLY BRANDS. Ich empfinde tiefen Respekt vor diesem tollen Unternehmer. Unsere Expedition nach Fuschl am See war cool. OK. Night Flights nach New York zum PepsiCo HQ sind vielleicht more fancy. Auf dem Foto seht Ihr das RED BULL HQ am Fuschl See. Wunderschön. Auch damals mit den Tech Ventures im Rucksack für Fuschl, da hat mir das agile Denken in kreativen Technologie-Kombinationen, MVPs mit unserem EARLY BRANDS Expeditionsgeist schon super viel Freude geschenkt. Für das „Energy Drink Tech Venture“ haben wir dann auch ein sehr cooles Snowboard Action Video gedreht und tolle Electro Sounds von Martin Solveig hinterlegt. Die klingen auch heute noch richtig amtlich. Heute findet Ihr Vergleichbares und noch viel Cooleres bei 13 O Clock von Alterna Film Productions.

EARLY BRANDS Insights: Was war das genau, was EARLY BRANDS als Start-Up 2006 gemacht hat?

Alexander: Na ja. Wir hatten vom Start eine Antenne was alles möglich ist, wenn Du starke Marken und Kundenbedürfnisse mit bestimmten Technologien, Wachstumstrends und Partnern zu etwas Wertvollem verbindest und begeisterst. Also habe ich mit unseren Innovation Designern und Research Partnern kreative Technologie-Beteiligungskonzepte, sog. Ventures mit eigenem Kapital konzipiert. Solche, die eben prima für eine Zahl finanzstarker Markenkonzerne passen. Da waren „Energy Booster“ dabei, innovative „On the Go Beverage Projekte“ oder auch „Initiativen für OTC Pharmaprodukte rund um Health & Wellness sowie Sports Nutrition“. Heute würde ich da eher auf Blockchain oder FinTech setzen. Und das werden wir bestimmt auch sehr bald.

EARLY BRANDS Insights: Wie ist es Dir denn auf deinen Reisen um den Globus ergangen? Und wie fanden die Unternehmen das Ganze was Du mit Ihnen gestalten wolltest?

Alexander: Also für Ideen waren die meisten Unternehmen schon damals offen. Es ist ja wie bereits auf Expeditionen in der Steinzeit. Am Lagerfeuer haben die Menschen schon immer gerne Spannendes gehört. Andererseits war das sogenannte „Not-Invented-Here“ Syndrom und der Glaube an komplexe Projektmanagementsysteme und Old School Strategiepläne a la BCG Matrix und Co. sehr ausgeprägt. Es war anders als ich dachte. Gefühlt war es 2006 so: Alles was den Status Quo eines bestehenden Marktes gechallenged hat, das hatte aufgrund einer dicken Nebelschicht zwischen Basis und Top-Mangaement eine garantierte 0% Chance eine Investition zu erhalten. Eine Ausnahme war damals Procter & Gamble. Die Jungs und Mädels waren schon damals viel weiter, hatten mit  A.G. Lafley einen sehr inspirierenden CEO. Er ist ein Leader, der Open Innovation bereits sehr früh in den Fokus von Innovations- und Technologiethemen stellte. Und auch tolle Bücher schreibt.

EARLY BRANDS Insights: Also war es eine harte Nummer oder eine coole Party zum Start von EARLY BRANDS?

Alexander: Sowohl als auch. In den großen Elfenbeintürmen der Markenunternehmen, in denen ich mich vorher so wohl gefühlt hatte, da gab es eigentlich keinen VP oder Director, der wirklich Lust hatte unternehmerisch über Markt- und Category Boundaries Innovationen ins Spiel zu bringen. Ich fühlte mich wie Klebstoff, oder TESA Film. Übriges ein sehr tolles Unternehmen mit klasse Forscher- und Entdeckergeist. Du kannst Vollgas geben, wenn Du dann nicht die Rennstrecke bekommst, die zu Deinen Reifen passt, dann musst Du eben Helikopter anstatt Formula One Rennautos bauen. Und genau so haben wir es dann gemacht.

Die Zeit für Corporate Innovation und Technology Beteiligungsprojekte war noch nicht so reif wie heute. Also haben wir die Entwicklung von Rennautos on hold gesetzt und erst einmal mit Innovation & Tech Consulting Vollgas gegeben. Und das war genau richtig. Und macht sehr viel Freude. Mit dem Verkauf unseres ersten Tech Ventures hatten wir zwar nicht ansatzweise die getätigten Investments wieder eingespielt, aber frischen Treibstoff, um ein paar kleine, wenige Hubschrauber zu bauen, also „Innovation und Technology Beratung“ für Erfolg im digitalen Zeitalter voranzubringen und eigene „Digital Tools“ aufzubauen. Vom Scouting bis zur vernetzten Zusammenarbeit mit und für unsere Klienten.

EARLY BRANDS Insights: Wo stehst Du gefühlt heute und wie geht es weiter mit EARLY BRANDS?

Alexander: Heute sind wir so unterwegs, dass wir genau überlegen mit wem und wofür wir unsere Zeit verbringen. Klar müssen wir jeden Tag kämpfen, Projekte gewinnen und unseren Status Quo challengen. Gerade, um die spannenden Unternehmen, mit denen wir arbeiten dürfen, erfolgreich zu machen. Gleichzeitig ist es so, dass wir sehr solide aufgestellt sind und kontinuierlich in neue Technologien wie Cloud, Künstliche Intelligenz oder auch Tech Partnerschaften und den Ausbau unserer Teams investieren dürfen. Da bin ich schon ein wenig demütig und weiß zugleich, dass es genau das ist, was uns erfolgreich macht: Entspannt den Menschen, für die wir tätig sind, zuhören zu können. Ihnen ein unabhängiger und sehr starker Partner zu sein. Ein Partner der 100%ig zu Ihnen steht und weiß, wie sich ihre Ideen, Marken und Ziele mit attraktiven Wachstumschancen zu sehr wertvollen Innovations- und Technologieerfolgen verbinden lassen.

EARLY BRANDS Insights: Was möchtest Du den Unternehmen und Menschen da draußen mitteilen, damit sie Freude bekommen mit EARLY BRANDS Innovation & Technology Consultants Ihre Zukunft noch erfolgreicher zu gestalten?

Alexander: Vielleicht eine unserer zentralen Grundwerte und Überzeugungen: Bei uns steht trotz allem Hype um neue Technologien und Innovation immer der Mensch im Vordergrund. Das zeigt auch der Spaß mit dem „Coffee Robot“. Guter Kaffeegenuss wird auch in ein paar Jahren noch von Menschen gemacht. Und darüber freue ich mich auch.

Aber der Kaffeemarkt und die Player darin werden sich radikal verändern. Auch „Consumer Loyalty“ kannst Du heute eigentlich vergessen. Das zeigt uns auch die neue politische Landschaft. Newcomer wie Emanuel Macron bekommen in unserem digitalen Zeitalter schnell eine Chance, wenn sie etwas Neues zu bieten haben und den Sweet Spot der Menschen glaubwürdig treffen.

Video: French President Macron launches tech visa to make France a ‚country of unicorns

https://www.cnbc.com/video/2017/06/15/want-france-to-be-the-nation-for-innovation-and-startups-president-macron-.html

Wir bei EARLY BRANDS treten täglich an dabei zu unterstützen, auf genau solche Entwicklungen wie Amazonization, Democratization of Innovation oder auch Disruption proaktiv und entschlossen zu reagieren. Unsere Mission ist Menschen mit Ihren Teams erfolgreich zu machen. Und gerade im digitalen Zeitalter ist es das, worum es geht:  Für Erfolg geht es nicht primär um Digitalisierung im Sinne von Daten. Es geht darum Menschen und ihre Vorstellungen zu verbinden, mutig zu sein, sich zu öffnen für die vielen spannenden Chancen, die auf uns da draußen warten. Erfolg im digitalen Zeitalter machen Menschen. Und mit einem agilen, wendigen Partner wie uns an Deiner Seite kommst Du schneller und mit mehr Spaß ans Ziel. Vor ein paar Wochen hatte ich die Chance das Hasso Plattner Design Thinking Lab, die D.School in Stanford, zu besuchen. Super spannende Sessions rund um Design Thinking und agiles Zusammenarbeiten.

Seitdem hat sich meine Überzeugung für Erfolg im digitalen Zeitalter weiter verfestigt. Wir brauchen auch in Innovation und Technology Consulting eine völlig neue Sichtweise, auf das was Erfolg ausmacht. Es geht um PPT – jedoch in einem ganz anderen Sinne. People Passion und Trust und vielleicht noch Vielfalt und in mehreren Spielfeldern denken. Daraus ergeben sich auch für die großen, spannenden Unternehmen mit Ihren Iconic Brands von Jacobs, über Milka bis hin zur HypoVereinsbank oder der Sparkasse um die Ecke, viele spannende Perspektiven.

Das gleiche gilt für das aktuelle Hype Thema „Crypto Currencies“ und „Blockchain“. Hier wird sehr viel Spannendes kommen und wir von EARLY BRANDS helfen dies erfolgreich zu erschließen. Also mit Innovation und Technologie plus Partnern agil nach vorne zu rocken. Bei Airbus und Lufthansa geht es heute auch nicht primär darum, die Zukunft mit dem Nachfolger des A380 oder dem Miles and More Programm zu gestalten, sondern um genau dort weiterhin erfolgreich zu sein und zugleich ganz neue Spielfelder agil zu erschließen ohne „Haus und Hof“ zu verzocken: Also so etwas wie Drohnen als Passenger Service oder eben bei der Demokratisierung der Reisebranche durch die Blockchain mit am Start zu sein. In der Atmosphäre wie im Valley, mit dem kuscheligen Kameraden (siehe kreatives Kuscheltier im Hasso Plattner Stanford Design Lab) da oben, gelingt so etwas viel schneller. Aber in Bremen, Zürich, Berlin oder London ist dies heute genauso möglich. Und findet mit uns vielleicht noch öfter und erfolgreicher statt. Mit eigenen Real Time Scouting Engines und Teams, Design Thinking, Lean Start-Up Tools und vielem mehr. Oder eben einfach nur indem wir uns Zeit für Menschen nehmen, Ihnen zuhören und daraus ein sehr cooles Innovationskonzept und in den Unternehmen etwas Wertvolles entsteht. Wir sind in jeder Hinsicht unabhängig und das macht uns zu einem starken Partner auf allen Organisationsebenen. Gerade in den spannenden Top-Unternehmen, mit denen wir zusammenarbeiten dürfen. Egal ob in Deutschland, Europa oder wo auch immer. Uns geht es immer darum den Menschen der vor uns sitzt erfolgreich und glücklich zu machen.

EARLY BRANDS Insights: Halt uns einfach auf dem Laufenden über spannende Expeditionen und Deine Gedanken dazu. Und zieh den Anzug noch weniger an. Öfter man einen Mountain Bike oder San Francisco Hoodie. Auch im Office. Die stehen Dir viel besser.

Alexander: Danke! Und klar knüpfen wir an diesen Insight an.

Und jetzt ab ins Wochenende :-).

 

Catch the future…!